Podiumsdiskussion unter der Überschrift „Transformation & Nachbarschaften“
Umgestaltung der Region -insbesondere der Lausitz
06.12.2025 Spremberg
Im Rahmen der Lausitziade hat am 6. Dezember 2025 eine Podiumsdiskussion in Spremberg unter der Überschrift „Transformation & Nachbarschaften“ über die Umgestaltung der Region -insbesondere der Lausitz – stattgefunden. Die Stiftung ZukunftBerlin hatte über mehrere Monate in ihrem Vorhaben „Shared or divided“ mit rund 100 Akteuren verschiedene Workshops durchgeführt. Anlässlich dieser Abschlussveranstaltung hob Dipl.-Ing. Sven Geitmann, Referent für das EU-Projekt H2CE bei REG Nordwestbrandenburg, seine Sichtweise bezüglich der Wasserstoff- und Energiewirtschaft hervor: „Wir brauchen ganz viel Erneuerbare und da, wo Windstrom nicht direkt nutzbar ist, brauchen wir Wasserstoff – und in keiner anderen Region in Deutschland wäre das so gut darstellbar wie in der Lausitz. Die Lausitz hat einen riesigen Transformationsfonds, hat eine fossile Vergangenheit und hat die Möglichkeit zu gestalten.“
Friedemann Kunst, Vorsitzender der Landesgruppe Berlin-Brandenburg der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung, erklärte: „Wir wollen mit neuen Techniken kreativ und innovativ umgehen, und die Transformation ist ein Thema von ganz Berlin und ganz Brandenburg.“ Kurt Winkler, Kulturmanager und ehemaliger Direktor der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte, brachte weitere Projektergebnisse ein: „Es ging darum zu identifizieren, wo sind die Möglichkeiten, wo werden die Probleme gesehen, wo sind die Anknüpfungspunkte.“
Christine Herntier, Bürgermeisterin von Spremberg, ordnete die Thematik für die Stadt Spremberg und die Lausitz ein: „Das Land Brandenburg und das Land Berlin haben an vielen Stellen eine Zusammenarbeit und wir heißen auch Metropolregion. Es gibt eben Grenzen und da sind wir an allererster Stelle bei der Mobilität.“
Überdies ordnete Volker Hassemer, Gründer und Stifter der Stiftung Zukunft Berlin, die Zusammenarbeit der Akteur*innen ein: „Für die gemeinschaftliche Arbeit haben wir eine Verantwortung, sowohl innerhalb von Brandenburg als auch gegenüber Berlin.“
