Arbeitsmarktintegration Flüchtlinge

Lernen vom alten Fritz – Zuwanderung als Chance verstehen. Hohe Asylbewerberzahlen und bestürzende Zustände in den Aufnahmeeinrichtungen prägen dieser Tage die Berichterstattung über Flüchtlinge in Deutschland. Dass Zuwanderung auch für ländliche Regionen eine Chance sein kann, wird dabei oft noch außer Acht gelassen.

Unternehmen sollten die vielfältigen Potenziale von Zuwanderern wie Mehrsprachigkeit (neben der Muttersprache oft auch Englisch oder Französisch), ihre berufliche Erfahrungen und interkulturellen Kompetenzen und ihre hohe Einsatzbereitschaft nutzen. Zuwanderung kann damit im ländlichen Raum zur Stabilisierung des Arbeitskräftepotenzials und zur Tragfähigkeit der Daseinsvorsorge beitragen. Natürlich ergeben sich auch Herausforderungen: Neben kulturellen und sprachlichen Barrieren ist hier die z.T. schwierige Vergleichbarkeit von Berufsabschlüssen zu nennen. Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration in den regionalen Arbeitsmarkt sind also zunächst das Erlernen der deutschen Sprache und die Feststellung der vorhandenen Qualifikationen, der Berufserfahrungen und – perspektiven.

Verschiedene Institutionen und Organisationen wie der Landkreis Ostprignitz-Ruppin, die Agentur für Arbeit Neuruppin und die REG mbH bereiten derzeit Projekte zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen vor, die auf den regionalen Fachkräftebedarf ausgerichtet sind. Beratungsangebote für Arbeitgeber und Zuwanderer bieten auch die IHK, WFBB und das IQ-Netzwerk an.

Links

Ausbildungs- und Arbeitsplatzbörse für Flüchtlinge (bundesweit) Workeer.de
Flüchtlings-Hilfe-Portal für OPR HelpTo.de
Geflüchtete Menschen beschäftigen Agentur für Arbeit
Beratungsstelle für Arbeitgeber und Anerkennungsberatung IQ-Netzwerk Brandenburg
Betriebliche Begleitagentur bea-Brandenburg

Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt
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