H2CE beschleunigt den H2-Hochlauf

28 Akteure aus sieben europäischen Ländern haben beschlossen, ihre bisherigen Aktivitäten für eine Zusammenarbeit zur Gestaltung der Energiewende mit Hilfe von Wasserstoff voranzutreiben. Während der Abschlusskonferenz des EU-Interreg-Projekts H2CE (hydrogen for Central Europe) am 26. März 2026 in Berlin, präsentierten die zwölf beteiligten Partner ihre Ergebnisse und verkündeten, auch nach Projektende gemeinsam weiter am Aufbau einer europäischen H2-Wirtschaft arbeiten zu wollen.

Drei Jahre arbeiteten unterschiedliche Akteure aus Deutschland, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Tschechischer Republik sowie Slowakei an verschiedenen Methoden, die dazu beitragen, die Einführung von Wasserstoff in den jeweiligen Regionen zu erleichtern. Die REG Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg mbH erstellte beispielsweise mit Unterstützung des Reiner-Lemoine-Instituts zwei Machbarkeitsstudien sowie einen Aktionsplan, der explizit beschreibt, mit welchen Maßnahmen und konkreten Schritten die Energiewende mit Hilfe von Wasserstoff vorangebracht werden kann. 

Die verschiedenen Tools stehen ab sofort auch anderen interessierten Akteuren und Regionen in ganz Europa zur Verfügung und können über www.h2ce.eu komfortabel eingesehen werden. Ziel ist, auf diese Weise den Hochlauf einer H2-Wirtschaft wesentlich beschleunigen zu können. 

Sowohl Jorgo Chatzimarkakis, CEO von Hydrogen Europe, als auch Jürgen Neumüller von der Gemeinsamen Landesplanung (s. Foto) zeigten sich hoch erfreut über die erzielten Erfolge und drängten auf weiterhin mehr Engagement im gesamten Energiesektor.

Abschlusskonferenz-H2CE-Neumueller

Jürgen Neumüller

Gruppenfoto-Abschlusskonferenz-H2CE-web

Ansprechpartner für Nordwest-Brandenburg

REG-Ansprechpartnerin für Wasserstoff

H2-Netzwerkmanager bei PROOH2V e.V.